(v.l.n.r.) Herr Käter, Arthur H., Jana A., Petra-Sophie R., Ghena A. und Hanna G.
Wir waren bei Jugend Forscht 2026!
(Kä) Am 12. und 13. Februar fand der Jugend-Forscht-Regionalwettbewerb an der BBS II in Emden statt. Auch das LMG ist wieder vertreten gewesen und sich mit spannenden Projekten den kritischen Augen der Jury gestellt. Arthur aus der 10C hat ist schon das vierte Mal dabei und hat sich der Stabilität von 3D-Druck-Teilen gewidmet. In einer Versuchsreihe hat er 3D-Druck-Teile mit verschiedenen Oberflächenbeschaffenheiten in einer Eispannvorrichtung mit verschiedenen Kräften belastet und physikalisch fundiert abschließend ihre Stabilität beurteilt. Jana und Ghena aus der 9C haben sich bei ihrer dritten Teilnahme mit einem alltäglichen Problem beschäftigt. Wenn unterwegs einmal der Akku des Handys leer sein sollte, kann man nun mit ihrem "BodyEnergy"-Armgenerator sein Handy unterwegs wieder aufladen. Das Gerät wandelt die Bewegungen beim Gehen mittels Induktion in elektrischen Strom um. Eine selbstentwickelte Gleichrichterschaltung sorgt für eine passende Spannung, mit der das Handy über einen USB-Anschluss aufgeladen werden kann. Hanna aus der 8D ist zum zweiten Mal dabei und hat ihren selbstdrehenden Sonnenschirm aus dem letzten Jahr weiterentwickelt. Ein selbstentwickelter Zahnradmechanismus schafft es nun, die Drehung eines lichtgesteuerten Elektromotors so zu drehen, dass sich ein Sonnenschirm passend zum Sonnenstand weiterdrehen kann und so immer an derselben Stelle Schatten spendet. Zum ersten Mal haben Nia und Petra-Sophie aus der 7B teilgenommen. Ihr Projekt drehte sich um die von Leonardo da Vinci skizzierte "Luftschraube". Mithilfe eines 3D-gedruckten Modells haben sie verschiedene Prototypen dieser Maschine gebaut und sind der Frage nachgegangen, ob die Maschine auch in Wirklichkeit fliegen kann. Bei der Veranstaltung haben unsere sechs Schüler:innen ihre Projekte den anderen Teilnehmer:innen und ihren Betreuer:innen, sowie verschiedenen Besuchern vor Ort präsentiert. In einem intensiven Jurygespräch haben sie ihre Ideen und Erfindungen vorgestellt, ihre Ergebnisse erläutert und sich vielen interessierten Nachfragen gestellt. Scheinbar sind die Ergebnisse unserer sechs Jungforscher:innen auch den Verantwortlichen des Wettbewerbs positiv in Erinnerung geblieben. Alle Projekte sind mit einem der Sonderpreise ausgezeichnet worden, die die verschiedenen Preisstifter des Wettbewerbs zu vergeben hatten. Zu dem konnten Jana und Ghena die Jury von ihrem Projekt überzeugen und sind mit dem dritten Platz im Themenfeld "Technik" bedacht worden. Nach fast einem Jahr Arbeit an den Projekten blicken die Teilnehmer:innen und ihr Betreuer Herr Käter auf eine spannende, aber auch anstrengende Zeit zurück, die in der Teilnahme an einem tollen Wettbewerb gipfelte. Die nächsten Ideen sind aber schon in Arbeit und warten nur darauf, beim nächsten Wettbewerb präsentiert zu werden.
Wer übrigens Interesse an den Ergebnissen unserer Jungforscher:innen hat, kann die Wettbewerbsplakate der diesjährigen vier Projekte baldmöglich im N-Trakt betrachten.